Interview mit Markus Wolfahrt
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Redaktion:
Lieber Markus, vielen Dank, dass Du Dir während gerade laufenden ‚Musikantenstadl-Tour‘ etwas Zeit für ein paar ganz aktuelle Fragen nimmst. Die eine oder andere Frage brennt Deinen Fans sprichwörtlich ‚unter den Nägeln‘ und mit der Freischaltung Deiner neuen Website möchten wir ein paar davon gerne beantworten.

Wir schreiben das Jahr eins nach den ‚Klostertalern‘. Wie bist Du in dieses Jahr 2011 gestartet?

Markus:
Allerbestens. Zum einen konnte ich die Zeit über den Jahreswechsel gemeinsam mit Christine auf Teneriffa verbringen und dabei nochmals so richtig Energie tanken. Zum anderen läuft alles so ziemlich planmäßig. Ich fühl mich ‚puddelwohl‘ und bin voller Energie, Leidenschaft und Freude in dieses Jahr eins nach den Klostertalern gestartet.

Redaktion:
Auch die ‚Musikantenstadl-Tour‘ ist bereits gestartet. Wie geht’s Dir damit?

Markus:
Auch allerbestens! Die Tour läuft mindestens so gut wie erhofft oder erwartet. Die Zusammenarbeit mit den vielen wunderbaren Kolleginnen und Kollegen ist wirklich großartig und sehr inspirierend, vor allem mit Andy Borg und – was mich natürlich besonders freut: Meine Darbietungen in diesem vielseitigen Programm kommen super an. Vor allem mein erster Solo-Titel ‚Unsichtbare Helden‘ findet tollen Anklang, obwohl der Song für eine Stadl-Tour vielleicht ein wenig zu rockig sein mag: Die Menschen finden ihn sehr in die Zeit passend und das erfüllt mich natürlich mit großer Freude. Ein absolutes „Muss“ ist u.a. auch ein Alpynia-Titel und natürlich ein Klostertaler-Medley.

Redaktion:
Apropos ‚Solo-Titel‘: Wie geht’s mit Deinem ersten ‚Solo-Album‘ voran?

Markus:
Auch gut! Noch im Februar werden die Studio-Aufnahmen über die Bühne gehen und – wenn alles glatt läuft – wird die CD dann ab Ende März, Anfang April erhältlich sein.

Redaktion:
Und was dürfen wir uns davon erwarten? Wie wird sich der ‚neue‘ Markus Wolfahrt anhören?
In welcher musikalischen Schiene wird sich Dein Album einordnen lassen?

Markus:
Ich denke, man darf sich einiges davon erwarten! Wie ich mich anhören werde, das lässt sich so jetzt nicht einfach in Worte fassen. Grundsätzlich nehme ich meine positive Lebenseinstellung aus der Klostertalerzeit darin mit, die musikalischen Arrangements werden vielleicht etwas eleganter und emotionaler. Am Besten man macht sich selbst ein Bild davon, indem man dann gleich mal reinhört. Auch eine musikalische Zuordnung ist schwierig. Ich glaube, dass wir mit dem neuen Album schon ein bisschen was ‚Anderes‘ – vielleicht teilweise auch Unerwartetes – präsentieren. Ich bin jedenfalls total angetan und freue mich, wenn’s dann bald soweit ist.

Redaktion:
Und wie laufen die Vorbereitungen für ‚Dancing Star‘?

Markus:
Da kann ich mich eigentlich nicht richtig vorbereiten, da die verschiedenen Tänze dann ja jeweils unter der Woche choreographisch einstudiert werden. Das einzige, was ich momentan tun kann, ist, mich konditionell fit zu machen. Meine zukünftigen Tanzkollegen können ja bereits ab 7.2. trainieren. Aufgrund der Stadl-Tour kann ich leider erst frühestens zwei Wochen später einsteigen. Mal schauen, wie’s klappt… Das wird sicher sehr anstrengend, aber lustig J

Redaktion:
„Unsichtbare Helden“ betitelst Du nun auch die von Dir ins Leben gerufene Spenden-Aktion.
Worum geht es dabei?

Markus:
Zum einen möchte ich in jedem Fall die großartige Aktion ‚Spenden statt schenken‘, mit der wir zu Klostertaler-Zeiten soviel bewirken konnten in einer sinnvollen Weise fortsetzen. Zum anderen möchte ich mich auch in Zukunft im Rahmen meiner Möglichkeiten sozial engagieren. Dass ich dabei wieder an die Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit meiner Fans appelliere und auf deren Mittun baue, begründet auch den Titel der Aktion: Sie nämlich sind die ‚Unsichtbaren Helden‘ im Hintergrund, ebenso wie jene, die wir in Zukunft mit diesem Projekt unterstützen wollen. Und natürlich werde auch ich jeweils meine Beiträge dazu leisten.

Redaktion:
Zum Abschluss: Gibt’s sonst noch etwas Aktuelles zu erwähnen? Brodelt da noch irgend ein Süppchen?

Markus:
Klar: Ich habe mein schönes Haus in Wald am Arlberg meinem jüngsten Brüderlein Leopold übergeben, der damit eine Riesenfreude hat und sich mit seiner mittlerweile 4-köpfigen Familie schon langsam darin einrichtet. Christine und ich sind in der glücklichen Situation, in ihrer Heimat (etwa 30 km westlich von Wald) und dort, wo mein Bruder Thomas lebt und arbeitet, ein wunderschönes Hanggrundstück erwerben zu können. Die Bauverhandlung ist bereits abgeschlossen und nach den Dancing-Stars geht’s damit los… Übrigens mit dem gleichen Architekten wie in Wald. :-)